Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

17.01.2022
20.01.2022 GAP-Fragestunde der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Anmeldefrist bis zum 19.01.2022

(sie). Um an der virtuellen Fragestunde zur neuen GAP am 20.01.2022 von 10 bis 11.30 Uhr teilnehmen zu können, müssen Sie sich bis zum 19. Januar 2022 über das Veranstaltungsportal der Landwirtschaftskammer Niedersachsen anmelden. Hier der Veranstaltungslink: https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/vera/7105_Die_neue_GAP_-_neue_Inhalte_m%C3%B6gliche_Auswirkungen_und_notwendige_Reaktionen_der_Landwirte

Die Fragestunde wird im zugangskontrollierten Bereich des LWK-Kanals auf dem Videoportal YouTube übertragen. Den entsprechenden YouTube-Link erhalten Teilnehmende rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung. Während der Veranstaltung können Sie Ihre Fragen über den YouTube-Chatstellen. Order Sie senden diese vorab an fragestunde@lwk-niedersachsen.de.

13.01.2022
18.01.2022 IGW Spotlights

Digitaler Agrarpolitischen Jahresauftakt

(sie). Der Deutsche Bauernverband lädt im Rahmen der „IGW Spotlights“ (Internationale Grüne Woche) am 18. Januar 2022 zu seinem traditionellen Agrarpolitischen Jahresauftakt ein. Zu dieser digitalen Veranstaltung hat auch der neue Bundeslandwirtschaftsminister, Cem Özdemir, seine Teilnahme zugesagt. In einer digitalen Podiumsdiskussion wird mit den Fraktionsvorsitzenden und -vorständen der im Bundestag vertretenen Parteien über wichtige Entwicklungen der Agrar- und Ernährungspolitik diskutiert, unter anderem mit Dr. Matthias Miersch (SPD), Ralph Brinkhaus (CDU/CSU), Britta Haßelmann (Bündnis 90/Die Grünen), Christian Dürr (FDP) und Amira Mohamed Ali (Die Linke) und Artur Auernhammer (CSU-Landesgruppe). Dabei geht es neben den Themen zur Agrarpolitik auch um die Klima-, Wirtschafts-, Umwelt- und Mittelstandsprogrammatik der Parteien.

Unter dem folgenden Link kann die digitale Veranstaltung am 18. Januar von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Livestream verfolgt werden: https://www.youtube.com/watch?v=Avpju9YP6rQ

Die weitere DBV-Veranstaltungen, wie das digitale Forum „Zukunft von Wolf und Weidetierhaltung – Perspektiven von Prävention und Bestandsmanagement“ am 26. Januar 2022, finden Sie unter: https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/digitaler-agrarpolitischer-jahresauftakt

11.01.2022
Stellenanzeige

Werden Sie Teil des Landvolk-Teams

Row (sie). Unsere Mandanten bauen auf unsere Kompetenz in der Betreuung ihrer steuerlichen Angelegenheiten, die von Buchhaltung über die Abschlusserstellung bis hin zur Einkommensteuererklärung reichen. Sie schätzen unsere persönliche Betreuung und loben uns für unsere Freundlichkeit und Zuverlässigkeit.

Unsere engagierten Mitarbeiter bilden einen maßgeblichen Grundstein unseres Erfolgs. Durch einen modernen digitalen Arbeitsplatz, einen richtig netten Kollegenkreis sowie vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Fort- und Weiterbildung möchten wir für eine ideale Arbeitsatmosphäre sorgen.

Wir nutzen DATEV (ASP, EO, Mehrwertpaket) und sind Digitale Kanzlei 2020. Unsere aktiv wirtschaftenden Mandanten nutzen bereits selbst Unternehmen Online oder deren Belege werden über die Scannerbox bei uns im Hause ins Unternehmen Online übertragen. Wer nicht digital arbeiten möchte ist bei uns nicht richtig aufgehoben.

Unsere technische Ausstattung ist auf der Höhe der Zeit und wir investieren regelmäßig um den technischen Stand zu halten. Unsere Büroräume werden ebenfalls umlaufend erneuert, so werden derzeit alle Mitarbeiter mit Rückenproblemen mit höhenverstellbaren Schreibtischen ausgestattet.

Die tägliche Arbeit organisiert sich bei uns in kleinen Teams. Jeder Steuerberater hat feste Mitarbeiter welche wiederum fest zugeordnete Mandate und Aufträge haben. Die Steuerberatung wird durch Spezialabteilungen wie unsere Lohntruppe und die Uno´s (Einrichtung Unternehmen Online) ergänzt.

Wir wissen Leistung zu schätzen und zu honorieren und bieten einem engagierten Einsteiger - auch in Zeiten von Corona - von Beginn an einen sicheren Arbeitsplatz mit hervorragenden Zukunfts- und Aufstiegsperspektiven.

Das Gesamtpaket wird abgerundet durch: eine überdurchschnittlich flexible Gleitzeitordnung, die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, ein Bonussystem (bis zu 7% auf Jahresgehalt), Tankgutscheine oder Dienstwagen, Betriebliche Altersvorsorge mit 20% Zuschuss vom Arbeitgeber, arbeitgeberfinanzierte Berufsunfähigkeitsversicherung, kostenlose Getränke, Zuschüsse zu Arbeitsplatzbrillen, Bikeleasing, Betriebsausflug und Weihnachtsfeier.

Sollten wir aus Ihrer Bewerbung erkennen können, dass neben Fachwissen und persönlicher Ausstrahlung auch Begeisterung für den Beruf vorhanden ist, laden wir Sie umgehend zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ein.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte via Mail an: bewerbung@landvolk-row-ver.de

06.01.2022
„Erfolgreiche Blühkonzepte im Landkreis Verden“

Termin auf unbestimmte Zeit verschoben

Ver (sas). Jedes Jahr lädt Imker Heinrich Kersten zu Beginn des Jahres zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Blühflächen ein. Auch in 2022 soll es eine Expertenrunde geben. Unter Anderem referieren Prof. Dr. Werner von der Ohe, ehemaliger Leiter des LAVES Institut für Bienenkunde Celle, zum Thema „Bienen und Landwirtschaft - die Verdener Frühjahrsblüte als ein nachhaltiges Konzept zur Förderung von Insekten” sowie Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, ML Hannover, über „Blühflächenkonzepte in der neuen Agrarreform 2023 – Änderungen in 2022?“. Die Veranstaltung findet im Niedersachsenhof Verden (Lindhooper Str. 97) statt.

Aufgrund der aktuellen Coronalage verschiebt sich dieser Termin in 2022 jedoch auf unbestimmte Zeit. Wir werden unsere Mitglieder kurzfristig über eine Wiederaufnahme der Veranstaltung informieren. Interessierte Landwirt*innen erhalten auf unseren Social-Media-Kanälen sowie in der App entsprechende aktuelle Informationen.

05.01.2022
Tag des offenen Hofes 2022

Landvolk hofft auf Präsenzveranstaltung

Rotenburg/Verden (sie). Am 19. Juni 2022 soll der Tag des offenen Hofes auch im Verbandsgebiet endlich wieder auf den Höfen und landwirtschaftlichen Betrieben vor Ort stattfinden, nachdem der Besucher- und Aktionstag 2020 aufgrund der Pandemie ganz abgesagt werden musste und 2021 nur im digitalen Format stattfinden konnte.

Das Interesse an Tierhaltung, Ackerbau und Nahrungsmittelerzeugung ist nach Beobachtung des Landvolks enorm gestiegen. Die Verbraucher wollen wissen, wo und wie ihre Nahrungsmittel hergestellt werden.

Im Zwei-Jahres-Rhythmus bietet der Tag des offenen Hofes dazu die ideale Plattform. Viele Betriebsleiter organisieren auch außerhalb dieses bekannten Formates Hoffeste und andere Veranstaltungen, die einen Einblick in die moderne Landwirtschaft ermöglichen. Wo in ganz Niedersachsen überall Höfe zu finden sind, die sich am Tag des offenen Hofes beteiligen, ist später im Jahr auf der gleichnamigen Homepage www.tag-des-offenen-hofes-niedersachsen.de zu sehen. Der Tag des offenen Hofes wird unterstützt durch die VGH Versicherung, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse und die Öffentliche Versicherung Braunschweig.

03.01.2022
Afrikanische Schweinepest

Biosicherheitsmaßnahmen einhalten & Vorsicht bei der Jagd

(sie.) Mit Ausbruch der ASP in einem Hausschweinebestand im Landkreis Rostock am 15.11.2021 sowie im Wildschweinebestand im Landkreis Ludwigslust-Parchim am 25.11.2021 ist die Seuchengefahr bis auf rd. 50 km an die niedersächsische Landesgrenze vorgerückt. Eine unzureichende Biosicherheit wird als Hauptursache für den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schweine haltende Betriebe angesehen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, der Niedersächsischen Tierseuchenkasse und des Friedrich-Loeffler-Instituts wurde seit Ende 2019 untersucht, welche Informationsangebote niedersächsische Schweinehalter zur ASP nutzen und welche der empfohlenen Maßnahmen gegen einen Seucheneintrag sie im Betrieb umsetzen. Das Projekt „Evaluierung der Maßnahmen zur Prävention des Eintrags von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in landwirtschaftliche Schweinehaltungen“ wurde vom LAVES und vom Landvolk inhaltlich unterstützt. Ziel ist es, Beratungs- und Fortbildungsangebote für Schweinehalter diesbezüglich anzupassen und zu verbessern.

Mittlerweile liegen die Ergebnisse des Projekts vor. Im Rahmen der Beurteilung der Biosicherheit ließen sich u.a. bei der Einzäunung und der Umsetzung einer klaren Unterteilung der Schwarz- und Weißbereiche sowie auch bei der Schuhhygiene noch Verbesserungspotentiale feststellen. An der aktuellen Entwicklung der ASP-Verbreitung ist erkennbar, wie schnell wir direkt von der ASP betroffen sein können, auch wenn dies zuvor unwahrscheinlicher erschien. Daher appellieren wir dringend an unsere Schweine haltenden Betriebe, bitte überprüft nochmals Eure aktuellen Biosicherheitsmaßnahmen und verbessert diese bei Bedarf, um Euch und Eure Berufskollegen vor der ASP zu schützen.

Das sprunghafte Seuchengeschehen, ca. 160 km vom nächsten ASP-Geschehen in Brandenburg entfernt, zeigt zudem, dass der Mensch ein entscheidender Faktor bei der Verbreitung der Seuche sein kann und das Virus damit – im Gegensatz zur Ausbreitung in der Wildschweinpopulation – weite Strecken in kurzer Zeit überspringen kann.

Vor diesem Hintergrund bitten wir auch die Jäger unter unseren Mitgliedern nunmehr in besonderem Maße vorsichtig zu sein und die folgenden Vorsorgemaßnahmen zu beachten:

  • Bitte verzichtet nach Möglichkeit auf Jagdreisen in die von ASP betroffenen Gebiete und deren nähere Umgebung. Wenn Ihr Wildbret vom Schwarzwild nach Niedersachsen mitbringen möchten, geht bitte sicher, dass das Stück ASP-frei ist. Lasst die Stücke hierzu bitte vorher vor Ort auf ASP untersuchen.
  • Achtet bitte auf sorgfältige Reinigung und Desinfektion aller bei der Jagd verwendeten Gerätschaften, Kleidung, Fahrzeuge.
  • Achtet bitte vermehrt auf (Un-)Fallwild und beprobt alle verendet aufgefundenen und krank erlegten Stücke. Nutzt bitte für Wildschweine vorhandene Sammelstellen für Fallwildkadaver, Aufbruch sowie Verwertungsreste und gebt bitte Blutproben zur Untersuchung beim Veterinäramt ab.

Die Internetseiten des Landwirtschaftsministeriums, des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) sowie des Landesjagdverbandes bieten weitere umfangreiche Informationen zu den Vorsorgemaßnahmen.

Aktuelles aus dem Landesverband

18.01.2022
FAO-Pflanzenölindex 2021 mit neuem Jahreshoch
Bioenergie

Mit 185 bzw. 141 Punkten erreichte der FAO-Index nach Angaben der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) im November 2021 sowohl bei Pflanzenöl als auch bei Getreide ein Allzeithoch. Im Dezember gaben die Indices leicht nach. Der FAO-Preisindex für Pflanzenöl lag im Dezember 2021 mit durchschnittlich 178,5 Punkten rund 6,1 Punkte unter dem Höchststand des Vormonats. Das entspricht einem Rückgang von 3,3 Prozentpunkten. Insbesondere Palmöl büßte im Vergleich mit dem Vormonat kräftig an Wert ein. Verantwortlich für den Preisrückgang war in erster Linie eine gedämpfte globale Importnachfrage aufgrund von Sorgen über die möglichen Auswirkungen der erneut steigenden Covid-19-Fallzahlen. Auch die Preise für Sonnenblumenöl verzeichneten einen Rückgang. Demgegenüber hielten Soja- und Rapsöl ihr Preisniveau. Gestützt wurden die Forderungen durch eine lebhafte Importnachfrage, insbesondere aus Indien, sowie ein anhaltend knappes globales Angebot. Im Hinblick auf das gesamte Jahr 2021 lag der FAO-Pflanzenölindex bei durchschnittlich 164,8 Punkten und damit 65,4 Punkte über dem Niveau des Vorjahres. Das entspricht einem Zuwachs von 65,8 % auf ein neues Jahreshoch. (Quelle: UFOP)

18.01.2022
Europäische Kommission genehmigt weite Teile der EEG-Novelle
Bioenergie

Die Bundesnetzagentur veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse der Biomethanausschreibung zum Gebotstermin 1. Dezember 2021. Bei einem ausgeschriebenen Volumen von 150 Megawatt (MW) erhielten 21 Gebote mit einem Volumen von knapp 148 MW einen Zuschlag. Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie, kommentiert im Namen der Bioenergieverbände: „Das für Biomethan-BHKW ausgeschriebene Volumen wurde nahezu vollständig ausgeschöpft. Dies zeigt, dass die Biomethan-Ausschreibungen grundsätzlich sinnvoll sind und einen Beitrag dazu leisten können, die schwankende Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie auszugleichen, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Wärmewende kostengünstig voranzutreiben. Gleichwohl lag die Beteiligung weiterhin leicht unter dem Ausschreibungsvolumen. Hier gilt es nun in der anstehenden EEG-Novelle die Rahmenbedingungen anzupassen. Insbesondere ist die Begrenzung der Laufzeit auf ca. 1.300 Volllaststunden pro Jahr zu restriktiv. Eine Begrenzung auf 2.500 Volllaststunden pro Jahr wäre angemessen. Daneben ist auffällig, dass die Gebote überwiegend aus NRW sowie Nord- und Ost-Deutschland kamen. Der Bedarf an gesicherter flexibler Leistung sowie klimaneutraler Wärme aus Biomethan ist augenscheinlich auch in diesen Regionen sehr hoch. Die für 2022 geplante Begrenzung der Biomethan-Ausschreibungen auf die Südregion wird folglich großes Potential für die Energiewende verschenken. Die Ausschreibung sollte daher weiterhin dauerhaft für ganz Deutschland gelten. Nicht zuletzt müssen in diesem Jahr noch weitere zentrale Baustellen angegangen werden, wie die Abschaffung der endogenen Mengensteuerung, welche sowohl die Branche als auch die Energiewende im Ganzen hemmt. Gleichfalls sollten neue Anreize zur Flexibilisierung des Biogasanlagenbestands gesetzt werden.“ (Quelle: HBB)

18.01.2022
BBE und FVH mit neuem Geschäftsführer
Bioenergie

Zum 1. Januar hat Gerolf Bücheler die Geschäftsführung des Bundesverbandes Bioenergie e.V. (BBE) in Berlin sowie die Geschäftsführung des Fachverbandes Holzenergie (FVH) im BBE übernommen. Bücheler ist bereits seit April 2021 im BBE für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zuständig. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem gesamten BBE- und FVH-Team, unserem Vorstand und vor allem auch unseren Mitgliedern die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen sowie Chancen für die Bioenergie anzugehen. Als Bioenergiebranche leisten wir einen effektiven und schnell wirksamen Beitrag zur Treibhausgasreduzierung und ermöglichen damit die Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele. Dabei ist die Bioenergie der Allrounder unter den Erneuerbaren Energien, der verlässlich Klimaschutz im Verkehr, der Wärme und beim Strom leistet“, so Bücheler. Ziel des neuen Berliner Geschäftsführers, der den BBE gemeinsam mit dem langjährigen Bonner Geschäftsführer Bernd Geisen führt, ist es, die politische Interessenvertretung der Bioenergie mit den Partnerorganisationen aus den einzelnen Bioenergiesparten, im Verbund des Hauptstadtbüros Bioenergie sowie mit den spartenübergreifenden Verbänden der Erneuerbaren Energien weiter zu stärken. Gerolf Bücheler hat an der Universität Hohenheim im Bachelor Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie studiert und seinen Master in Hohenheim und Kopenhagen in Agricultural Economics absolviert. Vor seinem Wechsel zum BBE war er als Referent für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit beim Deutschen Bauernverband tätig. (Quelle: BBE)

18.01.2022
Habeck will bei Erneuerbaren Energien aufholen
Bioenergie

Wirtschafts- und Klimaschutzminister Dr. Habeck hat in seiner „Eröffnungsbilanz Klimaschutz“ einen großen Rückstand beim Ausbau Erneuerbarer Energien festgestellt und für 2022 ein „Osterpaket“ und ein „Sommerpaket“ an Gesetzentwürfen angekündigt. Das Papier hat 37 Seiten, auf der letzten Seite finden sich erste Sofortmaßnahmen. Im Vordergrund steht die Beschleunigung und drastische Ausweitung des Ausbaues von Windenergie und PV. Bioenergie und Klimaschutzmaßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft sind noch sehr allgemein angesprochen. Dort ist die Sicht von StS Graichen auf die Biomasse gut erkennbar: „Die derzeitige Bioenergienutzung steht jedoch grundsätzlich in Konkurrenz zur stofflichen Biomassenutzung und zur im Klimaschutzgesetz verankerten Stärkung der natürlichen Senken […].“ Das genannte nachhaltig verfügbare Biomassepotential von 1.000 bis 1.200 PJ pro Jahr entstammt einem politischen Kompromiss zwischen BMEL und BMU aus dem Jahre 2019, für das bislang keine fachliche Berechnungsgrundlage bekannt ist. Als Sofortmaßnahmen werden u. a. genannt:

• Solarbeschleunigungspaket, u. a. mit Öffnung der Flächenkulisse für Freiflächenanlagen unter Beachtung von Naturschutzkrierien. Alle geeigneten Dachflächen nutzen. Bei gewerblichen Neubauten verpflichtend, bei privaten Bauten die Regel. Dem Vernehmen nach soll die Schwelle für PV-Ausschreibungen auf 1 MW angehoben werden; auch eine Anhebung der PV-Festvergütung ist im Gespräch.

• Windenergie-an-Land-Gesetz, mit Abstandssenkung zu Drehfunk- und Radarfeuern als Sofortmaßnahme; damit sollen kurzfristig Windparks von 3.000 bis 5.000 MW mobilisiert werden.

• Vollständige Finanzierung des EEG aus Klimafonds und Bundeshaushalt, Abschaffung EEG-Umlage ab 2023.

• Start der Klimaschutzdifferenzverträge für die Industrie und Ausbau der Wasserstoffstrategie.

• Wärme/Gebäude: Aufstockung der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze; Überarbeitung Gebäude­energiegesetz.  (Quelle: DBV)

18.01.2022
Tagung im Zeichen der Photovoltaik
Bioenergie

Im Haus Düsse (NRW) steht die Tagung am 20. Januar ganz im Zeichen der Photovoltaik. Die Bedeutung der Photovoltaikanlagen bei der Energiewende, und damit auch für die Reduktion von Treibhausgasen, wird vermutlich in den nächsten Jahren noch zunehmen. Das Potenzial für Neuanlagen auf Dachflächen ist weiterhin vorhanden, und parallel wird intensiv über Freiflächen- und Agri-Photovoltaikanlagen diskutiert, die neue Erwerbschancen für landwirtschaftliche Betriebe generieren sollen. Bei der diesjährigen Photovoltaiktagung sollen die technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen rund um die Themen Neuanlagen und Weiterbetrieb von Altanlagen betrachtet werden. Neben den Themenfeldern Freiflächen- und Agri-Photovoltaik spielt das Thema Eigenverbrauchssteigerung durch technische Lösungen, wie zum Beispiel dem Einsatz von Speichern, eine entscheidende Rolle. Zusätzlich soll ein Ausblick auf die Zukunft der Photovoltaik nach der Bundestagswahl gegeben werden. Die Infos zur Anmeldung sowie das Programm finden Sie hier. (Quelle: LWK Niedersachsen)

18.01.2022
LK Ammerland – Restriktionszonen | LK Cloppenburg u. Vechta – Aufhebungstermine für AI-Restriktionsgebiete
Geflügel

(NGW) Der Landkreis Ammerland teilt mit, dass gestern (17.01.2022) die Allgemeinverfügung zu dem AI H5-Nachweis bei Puten im Stadtbereich Westerstede veröffentlicht wurde. Danach werden um den Ausbruchsbetrieb eine Schutzzone und eine Überwachungszone eingerichtet. Die Allgemeinverfügung ist heute am 18.01.2022 um 0:00 Uhr in Kraft getreten.

Der Zweckverband Jade-Weser informiert, dass durch den AI-Ausbruch im Landkreis Ammerland die Überwachungszone bis in den südlichen Bereich des Landkreises Friesland hineingeht. Es wurde eine Anschluss-Überwachungszone eingerichtet. Die Allgemeinverfügung ist am 16.01.2022 in Kraft getreten.

Der Landkreis Vechta hat mitgeteilt, dass die nachfolgenden voraussichtlichen Aufhebungstermine noch einmal korrigiert wurden:

Aufhebung:

Bezeichnung:Aufhebungsdatum
Schutzzone Goldenstedt II:22.01.2022 (Samstag)
Überwachungszone Goldenstedt I:      27.01.2022 (Donnerstag)
Überwachungszone Goldenstedt II:     31.01.2022  (Montag)

Der Landkreis Cloppenburg teilt mit, dass die Anschluss-Überwachungszone zu den beiden Geflügelpestnachweisen am 17.+ 18.12.2021 in Vechta-Holzhausen und Vechta-Telbrake, von der die Gemeinden Cappeln und Emstek betroffen sind, per Allgemeinverfügung aufgehoben wird. Die Allgemeinverfügung ist heute am 18.01.2022 um 0:00 Uhr in Kraft getreten.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Emsland, Hannover; Heidekreis, Oldenburg, Stade, Vechta und Wesermarsch. Bei den Landkreisen Ammerland/Friesland, Cloppenburg, Diepholz, Emsland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch finden Sie interaktive Karten mit den Restriktionsgebieten.

16.01.2022
Verdacht auf AI H5 bei Puten im Landkreis Ammerland
Geflügel

(NGW) Im Stadtbereich Westerstede, Landkreis Ammerland, besteht der Verdacht auf die hochpathogene Variante der Aviären Influenza H5. Betroffen ist eine Putenhaltung mit rd. 6.000 Putenhähnen, die gut 18 Wochen alt sind. Das Landeslabor des LAVES hat das AI-Virus H5 nachgewiesen. Das Ergebnis des FLI über den Serotyp steht noch aus. Der Landkreis wird um den Verdachtsbetrieb eine Sperrzone einrichten, bestehend aus der Schutzzone, mit einem Radius von mindestens 3 km, und der Überwachungszone, mit einem Radius von mindestens 10 km. Die Tötung des Tierbestandes wurde angeordnet.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Celle, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Emsland, Hannover; Heidekreis, Oldenburg, Stade, Vechta, Wesermarsch und in Kürze Ammerland. Bei den Landkreisen Cloppenburg, Diepholz, Emsland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch finden Sie interaktive Karten mit den Restriktionsgebieten.

14.01.2022
Landkreis DH | Auflösung von Restriktionsgebieten
Geflügel

(NGW) Der Landkreis Diepholz informiert, dass die aufgrund der Geflügelpestausbrüche im Landkreis Vechta am 21.12.2021 eingerichtete Anschluss-Überwachungszone (ehemals Beobachtungsgebiet) in einem Teil der Stadt Diepholz und der Samtgemeinde Barnstorf mit Wirkung ab Dienstag, den 18.01.2022 aufgehoben wird.

Die im Landkreis Diepholz aufgrund des Geflügelpest-Ausbruchs am 26.12.2021 in der Gemeinde Goldenstedt angeordnete Anschluss-Schutzzone (ehemals Sperrbezirk), wird aufgehoben. Weiterhin gelten in diesem Gebiet die Maßnahmen der Anschluss-Überwachungszone (ehemals Beobachtungsgebiet). Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am Montag, den 17.01.2022 in Kraft.

Die Anordnung zur Aufstallungsverpflichtung für sämtliches Geflügel bleibt weiterhin für den gesamten Landkreis Diepholz bestehen.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Celle, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Emsland, Hannover; Heidekreis, Oldenburg, Stade, Vechta und Wesermarsch. Bei den Landkreisen Cloppenburg, Diepholz, Emsland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch finden Sie interaktive Karten mit den Restriktionsgebieten.

14.01.2022
Lebensmitteleinzelhandel bewirbt häufig Steaks
Geflügel

(AMI) – Die Werbeaktionen für Fleisch und Fleischwaren haben von Januar bis Dezember 2021 gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht abgenommen. Dennoch wurden für die am meisten beworbenen Produkte mehr Anzeigen geschaltet als im Jahr zuvor. An der Spitze der Liste stand dabei das naturbelassene Hähnchensteak. Mit einer Steigerung der Aktionen um 22 % wurde dieses deutlich intensiver beworben als in den vorangegangenen Jahren. Ebenfalls häufiger in der Werbung vertreten waren Steakvariationen. Diese belegten die ersten vier Plätze der am meisten beworbenen Produkte. Gerade zu Corona-Zeiten bietet der Lebensmitteleinzelhandel Alternativen zum Restaurantbesuch und setzt dabei in erster Linie auf bekannte und vergleichsweise einfach zuzubereitende Artikel.

14.01.2022
Weniger Schweine als im Vorjahr geschlachtet
Schwein

(AMI) – Die Anzahl der in Deutschland geschlachteten Schweine ist im Zeitraum von Januar bis November 2021 gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % zurückgegangen. Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten 47,5 Mio. Tiere der Schlachtung zugeführt.

Nachdem sich die Schlachtzahlen bis zur Mitte des Jahres auf einem etwas geringeren Niveau relativ parallel zu denen des Vorjahres entwickelten, lagen diese seit Juli deutlich unter denen von 2020. Besonders die Anzahl der Schweine, die zur Schlachtung aus dem Ausland eingeführt wurde, ist mit einem Minus von fast 51 % deutlich gesunken. Die Menge der geschlachteten Tiere aus dem Inland sank hingegen nur um ein Prozent.

Wegen der anhaltend schwierigen Lage am Schweinemarkt war der Importbedarf an Schlachttieren aus dem Ausland geringer als in den Vorjahren. Ein weiterer Grund für die sinkenden Schlachtzahlen in Deutschland ist der kleiner werdende Bestand an Schweinen, sowie die sinkende Nachfrage nach Schweinefleisch. Auch die Corona-Pandemie hat sich durch eingeschränkte Schlachtmöglichkeiten auf die Schlachtzahlen ausgewirkt.