Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

13.04.2022
14.05.2022 Informationstag im Evangelischen Dorfhelferinnenseminar in Loccum

(sie). Wenn Mutter oder Vater ausfallen – durch Krankheit, Unfall, Reha – stehen an mehr als 20 Dorfhelferinnenstationen in ganz Niedersachen die Fachkräfte des Evangelischen Dorfhelferinnenwerks bereit und übernehmen das Familienmanagement auf Zeit. Um diesen Service der professionellen Versorgung und Betreuung von Familien in der häuslichen Umgebung aufrecht erhalten zu können, erweitert das Evangelische Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen ab sofort sein Aus- und Weiterbildungsangebot, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Neben dem bewährten 14-monatigen Weiterbildungskurs zum Dorfhelfer oder zur Dorfhelferin für vorgebildete und erfahrene Kräfte, die sich beruflich weiterentwickeln, umorientieren oder – zum Beispiel nach eigener Familienphase – beruflich neu durchstarten wollen, bietet das Dorfhelferinnenwerk ab sofort auch eine dreijährige Vollzeitausbildung zum/zur „Staatlich anerkannten Haus- und Familienpfleger*in“ an.

Am Samstag, den 14. Mai 2022, findet ab 10.30 Uhr ein Informationstag im Evangelischen Dorfhelferinnenseminar in Loccum statt. Um Anmeldung wird bis zum 1. Mai 2022 per E-Mail an seminar@dorfhelferin-nds.de oder telefonisch über 05766-7274 gebeten. Da die Wege zum Beruf der Familienpflegerin und Dorfhelferin sehr individuell sind, wird ausdrücklich auch schon jetzt eine telefonische Vorab-Beratung im Dorfhelferinnenseminar in Loccum empfohlen.

06.04.2022
FINKA Feld-Tag bietet Infos vor Ort

(sie). Gespannt starten wir in dem Projekt „FINKA“ (Förderung von Insekten im Ackerbau) in das zweite Projektjahr. Landwirtinnen, Wissenschaft und Beratung engagieren sich auch im weiteren Projektverlauf, um die Biodivestät auf Ackerflächen zu erhöhen. Hierzu verzichten 30 konventionell arbeitende Landwirtinnen auf einer Versuchsfläche auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Insektiziden und Herbiziden. Dabei werden sie von ökologisch arbeitenden Kollegen*innen aus ihrer Region beraten.

Mintja und Heinrich Blohme bilden gemeinsam mit Uwe Michaelis eines von drei FINKA-Betriebspaaren im Landkreis Verden. Ihre bisherigen Projekterfahrungen möchte das Verdener Betriebspaar Interessierten gerne am 21.04.2022 im Rahmen eines Feld-Tages von 10 bis 12 Uhr vorstellen. Darüber hinaus erfolgt ein Fachvortrag zum Thema Raps durch den Referenten André Buske (Landberatung Verden e.V.). Vinzenz Spengler (Bioland e.V.) wird das Thema Kulturführung ohne Herbizide aufgreifen und dabei u.a. auf das Striegeln eingehen.

Interessierte sind herzlich eingeladen sich für den Feld-Tag anzumelden. Hier geht es direkt zur Anmeldung.

Da es eine Teilnehmerbegrenzung gibt, bitten wir um frühzeitige Anmeldung. Den genauen Standort erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung von uns per Mail.

Verbundpartner im Projekt sind die Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., das Landvolk Niedersachsen e.V. sowie das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn (ZFMK) und die Georg-August-Universität Göttingen.

Das Projekt FINKA wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

06.04.2022
Aufhebung der Aufstallungspflicht im LK Verden

(sie). Die Allgemeinverfügung vom 16.11.2021 über die Anordnung zur Aufstallung von Geflügel und Untersagung von Geflügelausstellungen oder Veranstaltungen ähnlicher Art zum Schutz gegen die Aviäre Influenza wurde am 06.04.2022 für das gesamte Kreisgebiet Verden aufgehoben.

Das bedeutet, dass jegliches Geflügel wieder im Freien gehalten werden darf und Geflügelausstellungen oder Veranstaltungen ähnlicher Art stattfinden dürfen.

Hier gelangen Sie zur entsprechenden Allgemeinverfügung

Bei Fragen steht Ihnen der Fachdienst Veterinärdienst und Verbraucherschutz unter veterinaerdienst@landkreis-verden.de oder 04231 15 770 zur Verfügung.

30.03.2022
Umfrage zu landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden

(sie). Noch bis zum 10. April 2022 findet im Rahmen des FINKA-Projektes eine Umfrage zu landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden statt, die Teilnahme dauert ca. 5-10 Minuten. Die gemeinwohlbilanzierte e-fect eG führt diese im Auftrag des Kompetenzzentrums Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) durch. Die Befragungsergebnisse werden zur Evaluation und Verbesserung von Projekten zur Erprobung alternativer Bewirtschaftungsmethoden in der Landwirtschaft und für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Ihre Antworten werden so gespeichert, dass keine Rückschlüsse auf Ihre Person gezogen werden können.

Hier geht es direkt zur Umfrage.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne unter folgender Mailadresse melden: survey-team@e-fect.de

21.03.2022
Teilaufhebung der Aufstallungspflicht im LK Verden

(sie). Die Veterinärbehörde des Landkreises Verden hebt die seit Mitte November für den Landkreis geltende Aufstallungspflicht für Geflügel für weite Teile des Kreisgebietes auf. Mit Ausnahme der Ortschaften Hülsen und Westen in der Gemeinde Dörverden dürfen Geflügelhalter seit Samstag, 19. März ihren Tieren wieder Freilauf gewähren. In den Ortschaften Hülsen und Dörverden besteht weiterhin Stallpflicht.

Die Aufstallungspflicht war zum Schutz der heimischen Geflügelhaltung vor einer Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest angeordnet worden. Das aktuelle Geflügelpestgeschehen bei Wildvögeln in Niedersachsen sowie im Landkreis Verden und in den Nachbarlandkreisen ist in den letzten Wochen rückläufig. Ab sofort gilt nur noch eine örtlich begrenzte Aufstallungspflicht für Geflügelhaltungen in den Ortschaften Hülsen und Westen, da sich diese in der Nähe von avifaunistisch wertvollen Gebieten in der Allerniederung befinden. Die Veterinärbehörde weist darauf hin, dass weiterhin jeder Verdacht der Erkrankung auf Geflügelpest dem Fachdienst Veterinärdienst und Verbraucherschutz des Landkreises Verden unter der Telefonnummer (04231) 15-770 oder per E-Mail an veterinaerdienst@landkreis-verden.de zu melden ist.

20.03.2022
Aufhebung der Aufstallungspflicht im LK Rotenburg

(sie). Am 16.03.2022 endete die Stallpflicht für die heimischen Geflügelhaltungen im Landkreis Rotenburg. Die Verwaltung hob die allgemeine Verfügung auf, die seit dem 1. Februar kreisweit gegolten hatte. Die Aufstallungspflicht war angeordnet worden, um die heimische Geflügelhaltung vor einer Infektion mit dem Geflügelpest-Virus zu schützen. „Eine aktuelle Betrachtung der Seuchenlage in Niedersachsen, der Wildvogelfunde im Landkreis sowie der umgebenden Gebiete macht es nach derzeitigem Stand möglich, die Pflicht aufzuheben“, hieß es aus dem Kreishaus. Bei einer Verschärfung der Tierseuchenlage könne sie jedoch jederzeit erneut angeordnet werden. Auffällige Tierverluste seien dem Veterinäramt unter der Telefonnummer 04261/983-2366 beziehungsweise 2358 oder per E-Mail an veterinaeramt.row@lk-row.de zu melden.

17.03.2022
24.03.2022 Online-Veranstaltung zur aktuellen Tierseuchensituation

(sie). Am Donnerstag, den 24.03.2022 um 19:30 Uhr veranstalten wir für unsere Mitglieder eine digitale Veranstaltung zur aktuellen Tierseuchensituation. Inhalt der informationsreichen Veranstaltung werden die aktuelle Situation der ASP, Vorsorgemaßnahmen und Konsequenzen bei einem Seuchenbefall für unsere Betriebe, die Geflügelpest und ihre Folgen sowie das Equine Herpesvirus sein.

Interessierte Mitglieder bitten wir um Anmeldung bis zum 23.03.2022 um 12 Uhr per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de. Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt. Der digitale Tagungsraum ist ab 19:00 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

15.03.2022
Welche Folgen hat die Düngekrise für Landwirt*innen und Verbraucher*innen?

Unser Vorsitzender Jörn Ehlers im Interview mit "buten un binnen"

(sas). Lieferungen aus Russland und der Ukraine fehlen, weshalb die Mineraldünger-Preise um das Dreifache gestiegen sind. Dies hat auch Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise. Unser Vorsitzender Jörn Ehlers führte dazu ein Interview mit “buten un binnen”. Das gesamte Interview gibt es noch bis zum 14. März 2023 online unter: https://www.butenunbinnen.de/videos/duengerkrise-landwirtschaft-natur-umwelt-duenger-wirtschaft-100.html

07.03.2022
Wir gehen den Niedersächsischen Weg

(sie). Mit dem Niedersächsischen Weg haben Landwirtschaft, Naturschutz und Politik bereits im Mai des vergangenen Jahres einen bislang einmaligen Vertrag für den Natur-, Arten- und Gewässerschutz abgeschlossen. Mit der Initiative „Wir gehen den Niedersächsischen Weg“ tritt das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nun an Akteure aus den Bereichen Landwirtschaft, Kommunen, Vereine, Verbände, Institutionen oder Firmen heran, die sich auf vielfältige Weise für den „Niedersächsischen Weg” engagieren. Engagierten in Sachen Biodiversität stellt das Landwirtschaftsministerium jetzt im Rahmen der Initiative eine kostenfreie Auszeichnung in Form eines Schildes mit dem Slogan „Wir gehen den Niedersächsischen Weg” zur Verfügung. Hierfür sollen die „Wegbereiter” ihr Engagement für den Niedersächsischen Weg deutlich machen - etwa durch Blühstreifen, Bauminseln, verringerten Pflanzenschutzmitteleinsatz oder Maßnahmen des Wildtierschutzes.

Auf der Homepage des Ministeriums können sich Interessenten unter dem folgendem Link online bewerben: https://www.ml.niedersachsen.de/wegbereiter

Die Teilnehmenden müssen fünf von 18 Maßnahmen erfüllen, um an der Initiative teilzunehmen. Nach der Eingabe der Bewerbungsdaten erfolgt im Landwirtschaftsministerium die Prüfung, dann erhält der Bewerber seine kostenlose Auszeichnung.

03.03.2022
21.03.2022 Online-Veranstaltung zum Thema DBV

(sie). Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewegt sich als Interessenvertretung im Spannungsfeld zwischen den vorhandenen unterschiedlichsten Bewirtschaftungsstrukturen in der Landwirtschaft und den gleichzeitig steigenden gesellschaftlichen und politischen Anforderungen bei einem abnehmenden Bezug vieler Verbraucher*innen zur Landwirtschaft.

Wir möchten unsere Mitglieder gemeinsam mit dem Landvolk Bezirksverband Stade über die aktuellen Aktivitäten und den Stand der Gespräche informieren. Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, dem Vortragenden Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren.

Wir laden unsere Mitglieder herzlich ein zum digitalen Vortrag „Interessenvertretung in Berlin und Brüssel – Was macht unser DBV?“ von Herrn Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes. Stattfinden wird dieser am Montag, den 21.03.2022 um 19:00 Uhr.

Um den Link mit Einwahldaten zu erhalten erfolgt die Anmeldung bitte bis zum 18.03.2022 um 12 Uhr per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de.

Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt. Der digitale Tagungsraum ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Aktuelles aus dem Landesverband

25.05.2022
FLI-Umfrage an Jäger zur ASP-Bekämpfung bei Wildschweinen
Schwein

Trotz intensiver Bemühungen und dem Einsatz umfassender Bekämpfungsmaßnahmen breitet sich die ASP in einigen Regionen in der deutschen Wildschweinpopulation aus. Da alle Jagdausübende bei der ASP-Bekämpfung eine entscheidende Rolle spielen, hat das Institut für Epidemiologie am Friedrich-Loeffler-Institut für diesen Personenkreis einen Fragenbogen entwickelt, der zur Durchführung einer Studie „Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest in Wildschweinbeständen Deutschlands“ dient. Mit diesem Fragebogen will das FLI einen Einblick in die Meinungen, Ideen und Bedenken der ASP- Bekämpfungsmaßnahmen beim Wildschwein erhalten. Mit den Ergebnissen kann das FLI die angewendeten Maßnahmen hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit bewerten und bei Bedarf Empfehlungen für Anpassungen erarbeiten.
Jagdausübende aus ganz Deutschland sind eingeladen, den Fragebogen anonym zu beantworten (Dauer ca. 15 Minuten) unter dem Link

www.soscisurvey.de/fragebogen-asp/.

20.05.2022
Landwirtschaftsmesse in Ostfriesland
Milch und Rind

Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen in 2019 und 2020 sowie einer pandemiebedingten Pause im vergangenen Jahr sind Aussteller*innen und Besucher*innen vom 1. bis 3. Juni wieder herzlich zur Landwirtschaftsmesse in Aurich eingeladen. Die Bezirksstelle Ostfriesland der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) wird für Gespräche über die neuesten Entwicklungen im Ackerbau und in der Viehwirtschaft zur Verfügung stehen und regionsspezifische Fragen beantworten.

Mehr Infos unter: https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/news/39288_%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8BEndlich_wieder_Landwirtschaftsmesse_in_Ostfriesland

20.05.2022
Rindermarkt: Jungbullenpreise fallen erneut deutlich
Milch und Rind

(AMI) In der laufenden Woche gestaltet sich die Lage am deutschen Schlachtrindermarkt weiter schwierig. Obwohl das Angebot häufig nicht gerade umfangreich ist, übersteigt es die Nachfrage dennoch deutlich. Besondere im Handel mit Jungbullen ist der Bedarf sehr gering. Der Fleischmarkt bietet keinerlei Impulse, die Schlachtunternehmen ordern dementsprechend kleine Mengen. Zugleich hat das Angebot zuletzt vielerorts etwas zugenommen. Folgerichtig stieg der Druck in den vergangenen Tagen weiter an und die Preisempfehlung wurde deutlich gesenkt. Auch im Handel mit Schlachtkühen fehlt es an Impulsen, der Druck ist insgesamt aber weniger stark ausgeprägt als bei den männlichen Tieren. Regional wird sogar von einem normalen Angebot und einem ausgeglichenen Markt berichtet. Dennoch kommt es auch hier zu weiteren Preisabschlägen.

20.05.2022
Rindermarkt: Deutschland importiert viel weniger Rindfleisch
Milch und Rind

(AMI) Im Vergleich zum Vorjahr sind die deutschen Einfuhren von Rindfleisch im ersten Quartal stark gesunken. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurden die eingeführten Mengen von Januar bis März 2022 um 18,4 % verringert. Bei den Lieferungen aus anderen EU-Ländern sind größere meist zweistellige Abnahmeraten zu beobachten. Besonders bei den wichtigsten Zulieferländern wie den Niederlanden und Polen sowie Österreich sind größere Reduzierungen von teils mehr als einem Viertel zu beobachten. Dennoch bleiben die Niederlande mit einem Anteil von über 25 % der größte Zulieferer für Rindfleisch nach Deutschland.

Völlig anders sieht es dagegen bei den Einfuhren aus Drittländern aus. Diese werden hauptsächlich für die Gastronomie benötigt und waren im Vorjahr durch die teilweise Schließung im Außer-Haus-Verzehr durch die Pandemie sehr gering. Aufgrund der Lockerungen ist nun die Nachfrage wieder gestiegen und die Importe aus Ländern außerhalb der EU werden ausgeweitet.

Zusätzlich zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie dürfte der zwischenzeitlich sehr hohe Rindfleischpreis auf das Kaufinteresse begrenzend wirken. Der Verbraucher weicht zum Teil auf günstigere Fleischarten aus oder reduziert die konsumierte Menge. 

20.05.2022
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Die saisonale Milchspitze führte in der 18. KW zu einer Mehranlieferung im Vgl. zur Vorwoche von +0,4 %. Der Abstand der Milchanlieferung zur Vorjahreswoche liegt im Moment bei -1,5 %. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen zeigte sich die Nachfrage nach Frischeprodukten nach einer zuletzt ruhigeren Phase etwas belebter. Am Buttermarkt tendieren Nachfrage und Preise fester. Blockbutter wurde mit 6,92 – 7,02 EUR/kg (Kempten, 18.05.2022) leicht niedriger notiert. Die umfangreiche Nachfrage nach Schnittkäse hält weiter an. Die Abrufe aus dem LEH sowie der Gastronomie sind unverändert hoch, sodass nicht alle Bestellungen vollständig abgewickelt werden konnten. Für Juni wurden die Preise weiter leicht erhöht.

Auf den Pulvermärkten setzt sich die ruhige und abwartende Haltung fort. Die Preise tendieren uneinheitlich bis schwächer. Der Fokus liegt auf der Abwicklung bestehender Kontrakte. Am Markt für MMP wird über geringe Warenbestände in den Werken berichtet. Das Preisgefüge der Neuabschlüsse zeigt eine weite Spanne. VMP wird überwiegend auf Bestellung produziert

20.05.2022
Initiative Milch auf Ernährungskongress
Milch und Rind

(DBV) Die „Initiative Milch“ hat den Bundeskongress des Verbands der Diätassistenten mit einem Vorsymposium – erstmalig zur Milch – eröffnet. An diesem nahmen zum Thema „Milchprodukte in der nachhaltigen Ernährung“ rund 600 Ernährungsfachkräfte teil. Prof. Windisch (TU München) hob die Relevanz von Milchkühen für eine klimaschonende Ernährung hervor.

20.05.2022
Wolfsmanagement: DBV-Forderungspapier
Milch und Rind

(DBV) Anlässlich der Umweltministerkonferenz in Wilhelmshaven hat der DBV gemeinsam mit dem Landvolk Niedersachsen ein Forderungspapier für ein aktives Wolfsmanagement veröffentlicht. Damit wird auf die prekäre Situation der Weidetierhaltung aufmerksam gemacht. Im Jahr 2020 mussten fast 4.000 Wolfsrisse an Weidetieren verzeichnet werden. Dazu ergänzend forderte DBV-Generalsekretär Krüsken mit Blick auf die Düngeverordnung die Umsetzung einer verpflichtenden und präzisen Binnendifferenzierung der Roten Gebiete. Zu den Forderungen geht es unter: https://www.bauernverband.de/presse-medien/pressemitteilungen/pressemitteilung/duengeverordnung-verursachergerechtigkeit-im-gewaesserschutz-effektiv-umsetzen

20.05.2022
Kälbertransport: DBV-Austausch mit Ländern
Milch und Rind

(DBV) Der DBV hat diese Woche in einem Gespräch mit Vertretern aus einigen Bundesländern (BY, MVP, NI, TH) über die Auswirkungen der vom Bundesrat beschlossenen Anhebung des Mindesttransportalters für Kälber informiert. In Kraft treten würde diese Regelung zum 01. Januar 2023. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass die getroffene Regelung insbesondere bzgl. der Übergangsfrist unbefriedigend ist. Es wurde in der Runde angekündigt, dass nochmals die Initiative ergriffen werden soll, ein späteres Inkrafttreten anzustreben. Deutlich wurde jedoch signalisiert, dass die Erfolgsaussichten einer solchen Initiative als gering einzuschätzen sind.