Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

07.09.2022
Kurs AgrarBüromanager*in

startet in Bremervörde

An der Bezirksstelle der Landwirtschaftskammer in Bremervörde startet am 27. September 2022 ein Kurs „AgrarBüromanagerin“ als Präsenzveranstaltung. Die Teilnehmer*innen erhalten an 10 Seminartagen Kenntnisse rund um die Büroarbeit und die mit ihr verbundenen Abläufe. Außerdem erwerben sie Einblicke in die Bereiche Agrarförderung, soziale Absicherung und Vertragsrecht. Weitere Themen sind die landwirtschaftliche Buchführung und EDV. Eigene Erfahrungen im landwirtschaftlichen Betriebsbüro sind wünschenswert, Vorwissen wird aber nicht benötigt – nur die Neugierde auf einen erweiterten Blickwinkel hinsichtlich der betrieblichen Abläufe und Strukturen.

Termine: 27.09. – 29.11.2022, jeweils dienstags von 9.30 – 15.30 Uhr in der Bezirksstelle der Landwirtschaftskammer in Bremervörde

Informationen und Anmeldung zum Seminar bei Heidrun Pergande (04761 9942-106) und online unter Landwirtschaftskammer Niedersachsen webcode 33007521.

05.09.2022
Bitte um einzelbetriebliche Stellungnahme an die EU

Entwurf der Europäischen Union der Verordnung über die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln

Die Europäische Union beabsichtigt, durch einen Verordnungserlass die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in allen „ökologisch empfindlichen“ Gebieten und damit in allen Gebieten, die einem Schutzstatus unterworfen sind, zu verbieten. Dazu hat sie den Entwurf der Verordnung über die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in das Gesetzgebungsverfahren in Brüssel eingebracht. Diese Verbotsabsicht kommt einem Berufsverbot für alle Betriebe gleich, deren Flächen in Schutzgebieten liegen. Es ist ein nicht hinnehmbarer Eingriff in unsere Höfe und die Bewirtschaftung unserer Flächen und bedeutet einen erheblichen Verlust an hochwertigen Lebensmitteln und damit an Einkommen. Es ist ein tiefer Eingriff in unsere Verfassungsrechte, die das Eigentum und unseren Beruf schützen. Daher müssen alle Bäuerinnen und Bauern gemeinsam unabdingbar Stellung gegen diesen Verordnungsentwurf beziehen und seine Beschlussfassung verhindern. Jeder Betrieb sollte daher unbedingt eine eigene Stellungnahme auf den Internetseiten der EU abgeben und darlegen, was diese Verordnung für ihn bedeuten würde.

Jeder Bauer und jede Bäuerin sollte der EU aufzeigen, dass wir nicht klein beigeben, sondern uns gegen fachlich unqualifizierte und die Existenz unser Betriebe bedrohende Ideen wehren und diese realitätsferne Politik ablehnen. Wir haben nachfolgend einige Stichpunkte aufgeführt, die in jede Stellungnahme aufgenommen und je nach Betroffenheit verwendet werden können. Die Stellungnahme muss bis zum 19.09.2022 bei der EU eingehen. Bitte achtet dabei auch darauf, unterschiedliche Stellungnahmen zu schreiben, da nur unterschiedliche Texte gewertet werden. Eine Anleitung des Deutschen Bauernverbandes für die Abgabe der Stellungnahme sowie die Standpunkte des Deutschen Bauernverbandes zu dem Verordnungsentwurf haben wir unseren Mitgliedern mit einem entsprechenden Rundschreiben bereits übersendet.

Stichpunkte:
• In Niedersachsen liegen mehr als 850.000 Hektar, was über 30 % der gesamten niedersächsischen landwirtschaftlichen Fläche entspricht, in den von der Verordnung betroffenen Schutzgebieten und wären damit von einem Verbot betroffen
• Ein finanzieller Ausgleich für das Verbot ist nicht vorgesehen
• Wirksame und praxistaugliche Alternativen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln werden nicht aufgezeigt
• Der Anbau behandlungsintensiver Kulturen wie Raps und Zuckerrüben oder Spezialkulturen wie Obst und Gemüse würde in den betroffenen Gebieten wegen der zu erwartenden massiven Ertragsverluste und fehlender effektiver Schädlingsbekämpfungsmethoden in Gänze verschwinden, die Erträge anderer Grundnahrungsmittel wie Getreide und Kartoffeln werden voraussichtlich im zweistelligen Prozentbereich zurückgehen
• Verfassungswidriger Eingriff in die Eigentumsfreiheit und die Berufswahl- und Ausübungsfreiheit
• Drastische Umstellung der Landbewirtschaftung, Mehrarbeit
• Mindererträge
• Bisheriges Engagement im Natur- und Wasserschutz wird „mit Füßen getreten“
• Flächenversiegelung, Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen und Nahrungshabitaten, Lichtverschmutzung oder die allgemeine Umweltverschmutzung mit Müll, Plastik und anderer Chemikalien wird nicht berücksichtigt
• Keine Berücksichtigung von lokal unterschiedlich ausgeprägter Biodiversität, keine Berücksichtigung von natürlichem, lokal unterschiedlich starkem Tier- und Pflanzenvorkommen
• Keine Berücksichtigung unserer niedersächsischen klein strukturierten und daher biodiversitätsfreundlichen Verhältnisse
• Keine Berücksichtigung des Verbraucherverhaltens, das Mehraufwendungen selten, -und in Krisenzeiten insbesondere nicht -, honoriert
• Keine Berücksichtigung der Folgen der verminderten Lebensmittelproduktion: Mindererträge bedeuten auch weniger Lebensmittel; daher wird ein Preisanstieg unausweichlich sein, was zu Lasten finanziell schwächerer Mitbürgerinnen und Mitbürger geht.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Geschäftsführer Alexander Kasten gerne unter kasten@landvolk-row-ver.de zur Verfügung.

01.09.2022
Bienenfreunde Verden informieren auf dem Stadtfest in Verden

Die Bienenfreunde Verden, eine Interessen- und Aktionsvereinigung von Imkern, Landwirten und Jägerschaft im Landesverband Hannoversche Imker e.V. sind am 03.09.2022 auf dem Stadtfest in Verden vertreten. Mit dem NEUA- und dem Jägerschaftsmobil sowie Bienenschaukästen etc. informiert die Vereinigung vor Ort und verschenkt zudem Saatgut der „Verdener Fühjahrsblüte“ von 12 bis 18 Uhr. Den Stand finden Sie am Lugenstein / Dom in der Verdener Fußgängerzone.

31.08.2022
Direktvermarktung regionaler Produkte

Treffen mit Barbara Otte-Kinast und Hella Bachmann

Immer mehr Menschen greifen beim Kauf von Lebensmitteln im Supermarkt zu regionalen Produkten. Denn kurze Produktionswege stehen in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit hoch im Kurs. Auch viele landwirtschaftliche Betriebe bieten bereits in Hofläden oder Automaten eigens produzierte Ware an. Um das Thema Direktvermarktung ging es daher auch bei einem Treffen in Achim auf dem Hof von Ehler Mindermann. Barbara Otte-Kinast (Niedersächsische Landwirtschaftsministerin) und Hella Bachmann (Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende der CDU im Wahlkreis Verden) wollten von regionalen Anbieter*innen wissen, welche Möglichkeiten der Direktvermarktung es bereits gibt und vor welche Herausforderungen die Branche dadurch gestellt wird. Zugegen waren dafür Moritz Armbrust von „Friedhold“ (Anbieter zur Initiierung von Onlinehofläden), Jürgen Luttmann von der Jägerschaft (Initiator der „Waldfleisch-App“), Lina Blohme und Familie (betreiben sowohl Hofladen als auch Regiomat), Katja Schwede vom Landgut Bollen (Vermarktungsgesellschaft für regionale Produkte), Robert Morgan von „Induflex“ (Hersteller einer Mikro-Molkerei) sowie Kreislandwirt und Hofladenbetreiber Jörn Ehlers.

Moritz Armbrust, Friedhold: „Wir bieten Landwirtinnen die kostenlose Erstellung eines Online-Hofladens an. Erst bei Verkauf erhalten wir 5 % vom Nettoumsatz.“ In wenigen Tagen kommt außerdem die App „Support your Farmer“ auf den Markt, über die Kundinnen schauen können, welcher Betrieb in der Region einen Online-Hofladen hat, um dort ganz einfach regionale Produkte zu bestellen. Jürgen Luttmann, Waldfleisch-App: „Wir führen mit unserer App Jäger und Kunden zusammen. Wer frisches Fleisch möchte, kann schauen, welcher Jäger in der Region grad welches hat.“ Durch die Vermarktung der Produkte möchten die Initiatoren der App auch eine größere Akzeptanz der Jägerschaft innerhalb der Gesellschaft bewirken.

Lina Blohme, Hofladen und Regiomat: „Wir haben auf unserem Hof alles auf den Kopf gestellt und setzen nun auf Direktvermarktung und Bioqualität.“ Neben einem Hühnermobil betreibt Familie Blohme auch einen Hofladen sowie den Regiomaten auf dem Hof von Ehler Mindermann. Dort gibt es auch weitere regionale Produkte von anderen Betrieben.

Katja Schwede, Landgut Bollen: „Ich bin als gebürtige Bremerin erschrocken darüber, dass die regionalen Supermärkte die Bollener Knolle nicht kannten.“ Das Landgut Bollen bietet die Vermarktung regionaler Produkte in hiesigen Supermärkten an. Angefangen hat alles mit der Kartoffel, mittlerweile gibt es aber auch Projekte mit Spargel und sogar einen Kartoffel-Gin.

Robert Morgan, Induflex: „Wir möchten back to the roots und haben deshalb die Idee einer Mikro-Molkerei umgesetzt.“ Ziel ist es, dass sich mehrere Milchbauern zusammentun und ihre eigene Milch abfüllen und verkaufen.

Jörn Ehlers, Kreislandwirt und Hofladen: „Leider ist uns in vielen Bereichen die Infrastruktur abhandengekommen. Es gibt kaum regionalen Schlachtereien oder Molkereien, die kleine Mengen für uns Landwirte abfertigen können. Es steckt so viel Potenzial in den Höfen, die Wertschöpfungsmöglichkeiten in Sachen Direktvermarktung sind enorm.“ Leider sehen viele Betriebe das Thema Direktvermarktung noch als Nebenprodukt an, sodass große Player wie Amazon oder hello fresh bereits versuchen, mit Regionalität zu punkten. Und das hat auch einen Grund: „Ich würde mir von der Politik wünschen, die Auflagen und Kosten für die landwirtschaftlichen Betriebe zu verringern, sodass von den regionalen Lebensmitteln auch die hiesige Landwirtschaft profitieren kann. Denn landwirtschaftliche Direktvermarktung ist nicht nur ein Betriebszweig, mit dem sich Geld verdienen lassen sollte, sondern immer auch ein Weg, die Branche positiv in der Öffentlichkeit darzustellen.“

30.08.2022
Gemeinsame Podiumsdiskussionen

zur Landtagswahl

Wie bekannt ist, findet am 09. Oktober 2022 die Wahl zum 19. Landtag von Niedersachsen statt. In Form einer Podiumsdiskussion möchten wir Ihnen gemeinsam mit dem LSV (Land schafft Verbindung) vorab die Möglichkeit bieten den Kandidaten der verschiedenen Parteien aus den Wahlkreisen 53 und 61 noch einmal auf den Zahn zu fühlen.

Podiumsdiskussion Wahlkreis 53:
Datum: 01.09.2022 um 19 Uhr
Ort: Am Mühlenberg 1, 28870 Ottersberg (Quelkhorn)

Podiumsdiskussion Wahlkreis 61:
Datum: 12.09.2022 um 19 Uhr
Ort: Scharnhorster Weg 1, 27308 Kirchlinteln (Deelsen)

Über Ihre Teilnahme an der Podiumsdiskussion würden wir uns sehr freuen.

25.08.2022
Landwirtschaft von Profis erklärt

Standpersonal für HanseLife gesucht

Auch in diesem Jahr werden wir – gemeinsam mit der Niedersächsischen Landjugend und weiteren Landvolk-Kreisverbänden – auf der Verbrauchermesse HanseLife in Bremen vertreten sein. Geplant ist eine interaktive Entdeckungsreise zum Thema Landwirtschaft mithilfe von Exponaten, die die Landjugend zur Verfügung stellt. Folgende Themen werden an den Ständen bespielt werden:

Bertha, die bildende Kuh: Alles rund um Milchherstellung Alfred, das fröhliche Ei: Woher kommt eigentlich das Frühstücksei? Heinrich, der Kartoffeltisch: Was lässt sich alles aus Kartoffeln herstellen? Saisonkalender: Wann wachsen Obst und Gemüse hier in Deutschland? 3D-Brille: Ein Tag im Leben einer Landwirtin Arbeit für das ganze Jahr: Was passiert wann auf dem Feld? Nahrung für die Pflanze: Wie wachsen Pflanzen in Deutschland?

Wie gehabt benötigen wir für jeden Stand wieder entsprechendes Personal. Geplant ist der Standdienst in zwei Schichten (Mi, Do, Sa & So: 10:00-14:00 Uhr und 14:00-18:00 Uhr / Fr: 10:00-14:00 Uhr und 14:00-20:00 Uhr) und es werden für jeden Stand jeweils zwei Personen gesucht. Bitte seid circa 15 Minuten vor Schichtbeginn in Halle 4 am Stand „Land&Natur“. Alle weiteren Informationen erhaltet ihr kurz vor Messebeginn via Mail.

Bitte tragt euch über den unten stehenden Link in die Liste ein mit Vor- und Nachnamen, außerdem schreibt rechts in die Kommentare noch einmal euren Namen, den Kreisverband sowie eure Handynummer. Falls euch an dem Tag etwas dazwischen kommt, meldet euch bitte bei Silke Aswald (0162-4177151).

Unter diesem Link könnt ihr euch für den Standdienst eintragen:

HanseLife 2022 14.-18.9.22, Messehalle Bremen (Stand „Land&Natur“ in Halle 4) 10-18 Uhr (Freitag 10-20 Uhr)

Bei allen weiteren Fragen, meldet euch bitte bei Silke Aswald (aswald@landvolk-row-ver.de).

24.08.2022
Landvolk Betriebsmittel GmbH

Wichtige Mitteilung zum Erdgasbezug

Die Landvolk Betriebsmittel GmbH (LVB) informiert ihre Kund*innen darüber, dass diese derzeit Post von der EWE Vertrieb erhalten. Zum einen handle es sich dabei um die Preismitteilung der Grundversorgung, diese würde als Tarif EWE Gas comfort bezeichnet. Des Weiteren stelle die EWE Vertrieb aktuell auf ein neues IT System um, dies sei der Grund für das zweite Anschreiben.

Zur Marktsituation:
Mit einer Entspannung auf den Erdgasmärkten – verbunden mit gesicherten Erdgasmengen und günstigeren Preisen – sei kurzfristig nicht zu rechnen. Nach mehreren intensiven Gesprächen mit Versorgern, sei aktuell keine Weiterbelieferung mit Erdgas ab dem 01.10.2022 zu Landvolkkonditionen möglich.

Deshalb sei es derzeit ratsam sich in die Grundversorgung fallen zu lassen, da die Preise dort unter den Marktpreisen liegen würden. Ab dem 01.10.2022 14,99 ct/kWh brutto (Grundversorgungspreis).

Vorteile Grundversorgung:

  • 2 Wochen Kündigungsfrist
  • Preis liegt bei der Hälfte des aktuellen Marktes
  • Versorgungssicherheit gegeben

Die LVB befindet sich nach wie vor mit der EWE und weiteren Versorgern in Verhandlungen. Sobald sich positive Bewegungen im Markt abzeichnen, wird die LVB einen neuen Rahmenvertrag mit der von den Kund*innen erteilten Vollmacht abschließen. Worüber die Kund*innen dann umgehend von der LVB informiert werden.

24.08.2022
Veranstaltung Direktvermarktung regionaler Produkte

31. August 2022 in Achim

Sie interessieren sich für eine größere Wertschöpfung durch direkte Vermarktung? Dann beschäftigen Sie womöglich auch die folgenden Fragen:

Wie soll ich das zeitlich noch schaffen?
Die Suche nach einer Schlachterei – sind die Auflagen zu hoch?
Oder was ist eigentlich eine Mikro-Molkerei?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen laden unsere Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und die Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende der Verdener CDU Hella Bachmann am Mittwoch, den 31. August 2022 von 10.00 – 11.00 Uhr auf den Hof Mindermann, Uesener Weserstraße 6 , 28832 Achim ein.

Freuen dürfen sich die Besucher*innen auf:

„Friedhold“, Moritz Armbrust stellt den Online Hofladen vor

„Waldfleisch“-App, Jürgen Luttmann und die Jägerschaft Verden

Familie Blohme, Hofladen und Regiomat

Landgut Bollen, Vermarktungsgesellschaft für regionale Produkte

Jörn Ehlers, Hofladen und Kreislandwirt

Robert Morgan, Firma Induflex aus Blender, stellt seine „Mikro-Molkerei“ vor

23.08.2022
Der Kreisverband freut sich über Verstärkung

André Ehlebracht neuer Buchstellenleiter

Wir freuen uns, verkünden zu dürfen, dass André Ehlebracht neuer Buchstellenleiter in unserem Kreisverband ist. Herr Ehlebracht wird für viele Mitglieder durch seine langjährige Tätigkeit als Steuerberater in unserem Hause bereits ein bekanntes Gesicht sein. Wir schätzen uns glücklich, Herrn Ehlebracht beim Landvolk-Kreisverband Rotenburg-Verden wieder willkommen zu heißen und auf seine weitreichende Expertise bauen zu dürfen.

18.08.2022
Verbrauchermesse HanseLife 2022 in Bremen

Kreisverbände und Landjugend organisieren interaktives Informationsangebot zum Thema Landwirtschaft

Vom 14.-18.9.22 findet in Bremen die Verbrauchermesse HanseLife statt. Auch die Landwirtschaft wird dort vertreten sein. Gemeinsam mit der Landjugend organisieren die Kreisverbände rund um Bremen ein anschauliches Informationsprogramm. Vom Hühnerei über Saisonkalender bis hin zur 3D-Brille: Interaktive Exponate geben den Besucher*innen einen umfangreichen Einblick in das landwirtschaftliche Arbeiten.

HanseLife Bremen Messegelände, Halle 4 14.-18.9.22 (10-18 Uhr)

Aktuelles aus dem Landesverband

28.11.2025
Eiermarkt abwartend
Geflügel

(AMI/MEG) Im Verlauf des Monats November war die Preisentwicklung auf dem Eiermarkt uneinheitlich. Das Angebot auf dem freien Markt war nach wie vor sehr knapp. Die Verbraucher fragten rege nach Eiern nach, die vorweihnachtliche Bäckerei hat jetzt offenbar bei vielen begonnen. Bei den Verarbeitern blieb die erwartete weihnachtlich bedingte Nachfrage jedoch aus. Sie wollen zu den hohen Preisen so wenig wie möglich kaufen. Zum Teil wird auch von veränderten Rezepturen berichtet, bei denen weniger Eier eingesetzt werden. Das Angebot konnte auch im November nicht alle Wünsche erfüllen. Verbraucher nahmen im Laden, was im Regal lag, auch wenn es unter Umständen nicht das Wunsch-Ei war. Die Lieferverpflichtungen an den LEH konnten nicht immer umfänglich erfüllt werden. Die Preisentwicklung auf dem Spotmarkt war uneinheitlich. Nachdem Mitte November die Preise stagnierten, bewegten sie sich am Monatsende sozusagen in alle Richtungen. Die gleiche Entwicklung war auch in den Nachbarländern zu beobachten. Wo es leichte Preissteigerungen gab, wurden diese überwiegend für die mittleren Größen gemeldet.

28.11.2025
Aviäre Influenza belastet den Geflügelmarkt
Geflügel

(AMI/MEG) Im Laufe des Novembers kam es zu vielen Ausbrüchen der Aviären Influenza in Deutschland. Saisonüblich ließ das Interesse der Konsumenten an frischem Hähnchenbrustfleisch etwas nach. Das Interesse an Brustfleisch dürfte im kommenden Monat mit zunehmenden Fondue- und Raclette-Aktivitäten wieder zunehmen. Lose gehandelte Ware wurde teils zu leicht nachgegebenen Preisen gehandelt. Vereinbarungen zwischen Schlachtereien und Erzeugergemeinschaften führten gebietlich zu nachgebenden Auszahlungspreisen.

Der Putenmarkt ist vom aktuellen AI-Seuchenzug stark betroffen. Nach MEG-Recherchen wurden seit Oktober 2025 bereits an die 670.000 Puten gekeult. Dies belastete die Auslastung der Schlachtereien, und das Angebot an Frischware war entsprechend knapp. Dennoch wurden auf Ladenstufe Putenfleischprodukte beworben, insbesondere Putenteile aus der Haltungsform 3. Die Preise für frische lose gehandelte Waren wurden zum Teil spürbar angehoben. Der Jahreszeit entsprechend war das Interesse an Suppenhennen rege. Das Angebot an Frostware war überschaubar und die Großhandelspreise zogen etwas an. Die Althennenpreise tendierten im Monatsschnitt fester.

28.11.2025
HPAI Niedersachsen
Geflügel

Das Land Niedersachsen ist von der Geflügelpest derzeit am stärksten betroffen. Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte bezifferte die Kosten für die bisherigen Ausbrüche mit 26 Mio. Euro. Das sei aktuell die Prognose für die Begleichung von Kosten für die Tötung, Beseitigung toter Tiere und auch für die Entschädigung von Tierhalterinnen und Tierhaltern. Das sagte die Ministerin in einer aktuellen Stunde im Landtag. Dieses Geld wird zur Hälfte von der Tierseuchenkasse durch eingezahlte Beiträge der Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter finanziert. Die Ministerin verteidigte nochmals ihren Ansatz, kein landesweites Aufstallungsgebot zu erlassen, sondern jeweils auf Kreisebene eine Risikobewertung vorzunehmen. Die CDU-Fraktion (Opposition) hatte eine landesweite Stallpflicht gefordert. In Niedersachsen haben bereits viele Landkreise eine Stallpflicht verhängt.

Staudte will das Thema einer präventiven Impfung auf Bundesebene vorantreiben. Der Bund solle endlich an einer Impfstrategie arbeiten und müsse die entsprechende Rechtsgrundlage ändern. Eine Impfung in der Geflügelhaltung zu realisieren, geht nicht von heute auf morgen. Aber es müsse endlich ernsthaft in Erwägung gezogen werden.

28.11.2025
Die größten Geflügelfleisch-Produzenten der Welt
Geflügel

(WATT Poultry) Die globale Rangliste der größten Geflügelfleischproduzenten zeigt eine klare Dominanz von Unternehmen aus Nord- und Südamerika. Angeführt wird die Liste von JBS S.A. (Brasilien) mit über 4,4 Mrd. produzierten Tieren jährlich. Die USA sind mit vier Unternehmen in den Top 10 vertreten, darunter Tyson Foods und Pilgrim’s Pride (zusammen 4 Mrd.). Auch Asien spielt eine wachsende Rolle mit Firmen wie Wens Food Group (China, 1.2 Mrd.) und Japfa Ltd. (Singapur, 981 Mio.). Europa liegt deutlich zurück: Erst auf Platz 11 erscheint MHP (Ukraine) mit 704 Mio. Stück. Weitere europäische Player sind die 2 Sisters Food Group (UK) und LDC (Frankreich). Deutschland: Die PHW Group erreicht Platz 35 mit 350 Mio. Tieren, gefolgt von Rothkötter (190 Mio.).

28.11.2025
Kein Geflügel auf der Grünen Woche
Geflügel

Auf der Grünen Woche in Berlin im Januar 2026 wird aufgrund der aktuellen Vogelgrippe-Situation kein Geflügel gezeigt, teilte die Messeleitung mit. Das Verbot betrifft sämtliches Geflügel wie Hühner, Enten oder Gänse ebenso wie andere Vöge wie Tauben, Greifvögel oder weitere Arten. Damit folgen die Veranstalter behördlichen Empfehlungen. Bereits 2025 gab es Einschränkungen: Wegen Maul- und Klauenseuche wurden damals auf der Grünen Woche keine Paarhufer gezeigt.

26.11.2025
Neue dbk-Ausgabe: Tierhaltung im Fokus
Schwein

Die neue Ausgabe der dbk 11/2025 ist erschienen und widmet sich der Weiterentwicklung der Tierhaltung. Im Mittelpunkt stehen die Folgen des Regierungswechsels, die dringend notwendige Anpassung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes sowie ein aktueller Überblick zum Seuchengeschehen. Die Bilanz der ersten Monate der neuen Regierung fällt für Schweinehalter ernüchternd aus: Das Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung und die fehlende Umsetzung der angekündigten Fördermittel sind ein schwerer Rückschlag. Warum die Förderung wieder planbar werden muss und welche Änderungen bei Genehmigungsrecht und Kennzeichnungsgesetz erforderlich sind, erfahren Sie in der Leseprobe.

https://www.bauernverband.de/topartikel/dbk-11-2025-weiterentwicklung-der-tierhaltung

26.11.2025
ASP: FLI testet erstmals Köder für Wildschweine
Schwein

In Brandenburg läuft eine Untersuchung zur Entwicklung geeigneter Impfköder für Wildschweine gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP). Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) führt dazu eine Feldstudie in den Neuzeller Niederungen (Oder-Spree) durch, weitere Testgebiete sollen folgen. Erprobt werden verschiedene Ködertypen, darunter traditionelle Varianten, die schon bei der Bekämpfung der klassischen Schweinepest zum Einsatz kamen sowie neue Mischungen auf Basis von Mais, Pflanzenfett oder Ei. Der Impfstoff soll später in diesen Ködern enthalten sein, aktuell wird eine blaue Zuckerlösung genutzt, um die Aufnahme über Kot nachzuweisen. Zusätzlich werden Seile mit süßer Flüssigkeit aufgehängt, um Speichelproben zu gewinnen. Die Köder werden an sogenannten Kirrstellen unter mit Steinen beschwerten Holzplatten platziert. So soll verhindert werden, dass andere Wildtiere wie Hirsche oder Marderhunde an die Köder gelangen. Die Studie in diesem Testgebiet dauert drei Monate und wird auch in anderen Landkreisen durchgeführt, um die Wirksamkeit in unterschiedlichen Lebensräumen zu berücksichtigen. Der Impfstoff befindet sich noch in Entwicklung und ist in der EU nicht zugelassen; eine Einführung wird frühestens in zwei bis drei Jahren erwartet. Dabei müsse auch abgewogen werden, ob die Risiken des Impfstoffs oder die der ASP schwerer wiegen.